28.06.2016
PULSBEFRAGUNGEN – für Prozessbegleitung die bessere Wahl


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Mitarbeiterbefragungen, die jährlich oder alle zwei Jahre durchgeführt werden, haben sich mehrheitlich in österreichischen Unternehmen etabliert. Dieser Beitrag zeigt anhand eines Beispiels, warum themenspezifische, kurze Pulsbefragungen in manchen Fällen die bessere Wahl sind.

Mitarbeiterbefragungen in Österreich

Das Potenzial von Mitarbeiterbefragungen für Unternehmen ist längst international bekannt. So landen Mitarbeiterbefragungen u.a. jährlich in den TOP 3 der erfolgreichsten Management-Tools von Bain & Company, einer der weltweit größten Unternehmensberatungen. [1]

Auch in Österreich wird dem Thema immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt. In einer Studie von meinungsraum.at zum Thema „Mitarbeiterbefragungen“ unter 550 ÖsterreicherInnen gaben 71% der Befragten an, dass in ihrem Unternehmen bereits eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt wurde. Die Befragungen finden in den häufigsten Fällen alle zwei Jahre oder seltener statt (51%), jährliche Befragungen sind bei ca. einem Drittel der Befragten die Regel. [2]

Zunächst einmal sind dies erfreuliche Ergebnisse, denn seine Mitarbeitenden zu befragen, zahlt sich erwiesenermaßen aus – höheres Engagement, stärkere Bindung oder größere Innovationsfähigkeit sind nur ein paar der möglichen Auswirkungen. [3]

Grenzen großer Befragungen – ein Beispiel

Manchmal stoßen große, jährliche Befragungen allerdings an ihre Grenzen.

UnternehmensbeispielStellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Unternehmen in der Lebensmittel-Branche möchte eine neue strategische Ausrichtung etablieren, z.B. stärker in Bio-Produkte investieren. Dazu werden über mehrere Monate Veranstaltungen und Workshops genutzt, um die neue Strategie zu kommunizieren und konkrete Auswirkungen und Ziele für die einzelnen Fachbereiche abzuleiten. Oft gestaltet sich dabei die Kommunikation als schwierig, die genauen Inhalte sind nicht allen Mitarbeitenden bekannt (vor allem jenen auf unteren Hierarchie-Ebenen). Die neue Ausrichtung wird nicht verstanden oder ist nicht überzeugend. Widerstände formieren sich und blockieren eventuell sogar die gemeinsame Zielerarbeitung.

Eine große Mitarbeiterbefragung kann z.B. bei Prozessstart durchgeführt werden, um die Grundstimmung hinsichtlich der neuen strategischen Ausrichtung zu erheben. Danach fehlt allerdings das Feedback – selbst wenn die Befragung in einem Jahr wiederholt wird, ist es dann meist zu spät. Denn der Prozess ist bereits vorbei, im besten Fall erfolgreich, im schlechtesten Fall hinterlässt er vor allem Unsicherheit und Frust.

Pulsbefragungen als AlternativePulsbefragung ausfüllen

Aus unserer Erfahrung sind in dieser Situation kurze, themenspezifische Befragungen die bessere Alternative. Pulsbefragungen mit wenigen Fragen geben während dem Prozess Hinweise, in welchen Unternehmensbereichen Probleme auftreten und welche Unterstützung an welchen Stellen gebraucht wird. Somit kann kurzfristig und direkt reagiert und ein möglichst reibungsloser Ablauf gewährleistet werden.

Fazit

Pulsbefragungen sind nicht für jede Situation die passende Lösung und sollen große, jährliche Mitarbeiterbefragungen nicht ersetzen. Sie eignen sich aber in weitaus besserem Maße, um laufende Prozesse zu steuern und direkt auf Probleme zu reagieren.

Für mehr Informationen oder eine Beratung zum Thema Pulsbefragungen, kontaktieren Sie uns gerne unter: mitarbeiterbefragung@teamsight.at

 

[1] Bain & Company 2015 – „Management Tools und Trends“

[2] meinungsraum.at 2015 – Eigenstudie zum Thema „Mitarbeiterbefragungen“

[3] Gehring et. al. 2014 – „Die Mitarbeiterbefragung. Wie Sie das Feedback Ihrer Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg nutzen.“